Der Sportbootführerschein Binnen

 

 

Im Geltungsbereich der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung ist der Sportbootführerschein Binnen (SBF Binnen) der amtliche Führerschein zum Führen eines Sportbootes auf Bundeswasserstraßen. Als Sportboot wird dabei ein nicht gewerbsmäßig verwendetes Wasserfahrzeug von weniger als 15 m Länge (ohne Ruder und Bugspriet) angesehen, jedoch bestehen Ausnahmen für Fahrzeuge die durch reine Muskelkraft

oder hilfsweise mit einem Treibsegel von höchstens 3m² Fläche angetrieben werden. Auch Fahrzeuge mit einer Antriebsleistung von weniger als 15PS (11,3KW) sind von der Fahrerlaubnispflicht ausgenommen. Auf dem Rhein liegt die Grenze bei 5PS (3,68KW).

Der SBF Binnen wird für die Antriebsarten Antriebsmaschine und Segel erteilt. Beide werden in einem gemeinsamen Dokument bescheinigt.


Voraussetzungen und Erwerb:
>    Vollendung des 14. Lebensjahres (Segel) / (16. (Motor))
>    Tauglichkeit: ärztliches Zeugnis (ausreichendes Hör- und Sehvermögen, körperliche und geistige Eignung)
>    Führungszeugnis „O“ oder Kfz-Führerschein
>    Lichtbild (38 x 45 mm)
>    Bei Minderjährigen ist zudem eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

 

Prüfungen
>    Theorie
       Basisfragen: Schifffahrtsrecht, Seemannschaft, allgemeine Wetterkunde, spezifische Fragen Binnen, spezifische Fragen Segeln (nur bei Segel).

 

>    Praxis:
      Manöver und Knotenkunde
      Ist der SBF See vorhanden, dann besteht eine Befreiung von der praktischen Prüfung Binnen.


Fragenkatalog bestehend aus 72 Basisfragen (gleich dem SBF See), 181 spezifischen Fragen Binnen und 47 spezifischen Fragen Segeln.

 

 

 


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